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► Gerade war es noch ein
Hartplatz, auf dem die Kicker des SV Kaulbach/ Kreimbach spielten, jetzt
werden bald überall grüne Halme aus der Erde lugen: Der neue Rasenplatz
wächst und gedeiht. Bereits im Oktober wollen die Mannschaften des
Vereins auf ihrem neuen Platz spielen.
Mit der Fertigstellung des Platzes geht für den
Verein und die Spieler ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Vor drei
Jahren sei die Idee konkret ins Auge gefasst worden, berichtet
Vorsitzender Horst Kiefer. Ein Jahr lang waren Vorstand, Aktive und
Freunde des Vereins damit beschäftigt, Informationen einzuholen. Vor
zwei Jahren dann wurde mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen. Neben
der Umwandlung des bestehenden Tenneplatzes in eienen Rasenplatz besteht
diese aus zwei weiteren Bauabschnitten.
Zum einen wird der Bachlauf umgelegt. Das bisher in
Rohren fließende Gewässer soll bald an der Oberfläche sprudeln, um die
Anlage am Sportplatz attraktiver zu gestalten. Zum anderen ist geplant,
im hinteren Bereich der Anlage ein Kleinspielfeld anzulegen. Dieser
Platz soll als Trainingsplatz dienen, aber auch Kindern und Jugendlichen
immer als Bolzplatz zur Verfügung stehen.
Hinzu kommen weitere Veränderungen – wie eine neue
Flutlichtanlage, die Fertigstellung der Parkplätze plus Zäune. Zum
Schluss wird dann noch ein Geräteraum gebaut; hier können erforderliche
Utensilien wie Rasenmäher, Abzieh- und weitere Pflegegeräte
untergebracht werden.
Die Kosten für den Rasenplatz belaufen sich auf
50.000 Euro, hierzu erhält der Sportverein einen Zuschuss in Höhe von 35
Prozent vom Sportbund. Die übrigen Maßnahmen werden nicht bezuschusst,
die Kosten trägt der Verein aus eigener Tasche. Allerdings hat sich die
Ortsgemeinde an der Maßnahme beteiligt. Ohne dies hätte der Verein nicht
bauen können, betont Kiefer. Außerdem gab es zahlreiche freiwillige
Helfer, die sich mit Arbeitseinsätzen für ihren Traum, einen Rasenplatz,
einsetzten.
So wurde vor dem Einsäen der gesamte Belag bis auf
die Drainage abgetragen. Das Material wird zur Einrichtung des
Kleinfeldes benötigt. Auf die Drainage wurde dann von einer Firma aus
Wallenborn in der Vulkaneifel eine spezielle Rasentragschicht
aufgebracht. Diese Schicht ist ein Granulat, das als besondere Mischung
Dünger, Rasensamen und Boden enthält. Genau 10 Zentimeter hoch wurde das
Granulat aufgebracht, dabei war lediglich eine Toleranz von 5
Millimetern zugelassen.
Der Rasen liegt jetzt seit dem vergangenen Freitag in
der Probe-Berieselung: Jeden Tag wird die Rasenfläche mit etwa 15
Kubikmetern Wasser berieselt. Wenn alles gut geht, müsste bereits zum
Wochenende hin das erste Grün sichtbar sein. Wenn dann weiterhin alles
nach Plan verläuft, wird im Oktober der Rasen bespielbar sein. Bis dahin
findet das Training auf dem Kleinspielfeld statt. Einige Spiele müssen
zudem auf die Plätze anderer Vereine verlegt werden, bevor wieder
Heimspiele auf der komplett sanierten Sportanlage stattfinden können.
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